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Filmkorn - Pixel

 

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Scan Negativfilm

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Fotolaborant

© auf alle Negativ-, Diapostiv- und Digitalaufnahmen ©

Alle Scans mit Epson Perfection 2450

 

Meine analogen Kameras

Soligor SR300MD

Nikon F90

Mamiya 645

DURST Vergrößerer

 

Meine digitalen Kameras

Lumicron LDC-4013 4 MP

Sony Cybershot DSC-W7 7 MP

Nikon D5000 DSLR 12 MP

 

 

RGB

 

 

 

Donaueschingen Park
Scan Negativfilm

 

 

Nur für stille Motive verwendete ich bis ins Jahr 2000 die manuelle Spiegelreflexkamera SR-300MD von Soligor.
Diese ist baugleich mit der Minolta X-370. Man vergleiche nur die Datenblätter der beiden Kameras... .
Für meine alten Kameras habe ich ein paar Filter und Linsen.
(Polfilter, Graufilter, Rotfilter, Nahlinse, Tricklinsen...)

Für alle Motive verwendete ich bis Ende 2009 die Nikon F90.

Meine liebste Kamera aber war mir die Mamiya 645,
wie der Name schon verrät eine Mittelformatkamera mit einer Bildfläche von 6 auf 4,5 cm. Diese nahm ich fast nur für (Stadt)-Landschaften.

Meine erste Digitalkamera wurde mir Weihnachten 2004 geschenkt.
Seit Ende 2009 fotografiere ich mit der Nikon D5000 DSLR.

 

 

 

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Nuda Veritas


 

...als ich während meiner Ausbildung zum Fotolaboranten 1996 das erste Mal eine Zeilenkamera sah - nur Stilllifes waren möglich, da die Belichtung im zweistelligen Megapixelbereich locker bis zu einer halben Stunde dauern konnte - ahnte keiner von uns, was für eine Entwicklung der digitalen Fotografie im nächsten Jahrtausend bevorstünde. Ohne Photoshop wären die Ergebnisse unbrauchbar gewesen. Version 3 aus dem Jahr 1994 bekam ich freundlicherweise von einem Mitschüler. Auf 5 Disketten... ich erinnere mich noch an den Werkstattlehrer, der einmal triumphierend ein Jazz Drive in die Höhe hielt "...ihr mit euren Zip-Laufwerken habt gerade mal 100 Mb Speicherkapazität. Dieses Jazz Drive bietet Platz für 1 Gb Daten!...". 1 Gb? Für damalige Verhältnisse das nonplusultra...

...bis Weihnachten 2009 fotografierte ich digital nur mit einer leistungsschwachen Kompaktkamera (Lumicron LDC-4013 / China Import). Leistungsschwach nur in Bezug auf die Pixelzahl, des kleinen Displays und der fehlenden Motivprogramme, denn die Bildqualität war okay. Die Lumicron gab es im Dezember 2004 für 99 € im Saturn. Mein älterer Bruder schenkte sie mir 2004 zu Weihnachten. Die vier Megaspixel reichen für scharfe Prints bis zu einer Größe im 20er Format sehr gut aus (220 dpi). Selbst das 30er Format(150 dpi) ist noch zufriedenstellend. Man schaut sich große Fotos ja aus einem gewissen Abstand an, d.h. die Pixel erkenne ich erst, wenn ich ganz nah ran gehe. Das 13er Format klappt sogar mit 300 dpi...

...habe mir Weihnachten 2009 die Nikon D5000 in der Christmas-Edition gegönnt. Ich kann meine alten Objektive benutzen, mit dem Tele habe ich es schon ausprobiert. Der Autofokus funktioniert natürlich nicht, da kein Motor mehr im Kameragehäuse vorhanden ist. Mit der elektronischen Einstellhilfe der D5000 für manuelles fokussieren funktioniert das scharfstellen fast reibungslos; ähnlich einem Schnittbildindikator (wenn die zwei Balken im Sucher deckungsgleich sind ist scharfgestellt, nur daß bei der D5000 ein grüner Punkt erscheinen muß). Der Klappmonitor der Nikon D5000 läßt einen diese Kamera bei Bedarf wie eine Mittelformatkamera mit Lichtschachtsucher handhaben. Die Kamera hängt am Gurt ruhig am Körper, man kann sogar ohne Bildstabilisator locker mit einer 1/4 sec. belichten...
...Anfang Mai 2011 kaufte ich mir für die D5000 eine lichtstarke Festbrennweite mit 35mm. Multipliziert mit dem Crop-Faktor 1,43 ergibt das analog die Standardfestbrennweite von 50mm, in etwa der Sichtbereich des Menschen und für mich keineswegs ein "langweiliges" Objektiv. Es muss nicht immer ein Super-Tele oder ein Fisheye sein. Folgendes Foto belichtete ich am Pfingsmontag früh am Eschachweiher um 8.46 Uhr mit meiner neuen 35mm Festbrennweite (Zeitautomatik 1/3200 sec., Blende 2, ISO 200)...

...zu Anfang belichtete ich mit Ilford Schwarz-Weiss Filmen ohne die T-Kristall Technologie. Bis mir im Unterricht der Unterschied klar wurde. Wenn der Film ein großer Eimer wäre und jedes Filmkorn ein Tischtennisball, sind das die Filme ohne die T-Kristalle (T steht für Table). Wenn der Film ein großer Eimer wäre und jedes Filmkorn eine Tafel Schokolade, sind das die Filme mit T-Kristallen. In diesem Fall bilden sich keine Hohlräume, die beim Tischtennisball für unbelichtete Stellen im Film sorgen = Unschärfe!...

...meine Ausbildung dauerte von 1995-1997. Das schöne daran war, daß man sich immer wieder mal Kameraausrüstungen von der Berufsschule ausleihen konnte. Die Beste während der zwei Jahre war die Rolleiflex 6008 Integral mit Zeiss Planaren. (Klassisches Mittelformat 6x6cm)...

Rolleiflex 6008 Integral Rollfilm
(Quelle: www.photoscala.de)

... Rollei war mir zu teuer, deshalb sparte ich auf eine KB Ausrüstung. Anfang 1998 erwarb ich die Nikon F90 (gebraucht) + Nikkor AF 2,8/80-200 D ED + Nikkor 3,5-5,6 D 28-80 + Blitzgerät SB 28.

Nikon F90 Kleinbildfilm

Um doch noch in den Genuss wenigstens des kleinen Mittelformats zu kommen, legte ich mir ein paar Monate später, vor meinem Türkeiurlaub, eine gebrauchte Mamiya 645 mit dem Sekor C 1,9/80 zu. ...

Mamiya 645 Rollfilm

...meine Weiterbildung zur DTP-Fachkraft 2000/2001 dauerte ein halbes Jahr. Direkt im Anschluß bekam ich einen auf 6 Monate befristeten Job in der Grafikabteilung eines mittelständischen Arznei- und Kosmetikherstellers. (2001 ca. 350 Mitarbeiter). Wenn ich mit Photoshop arbeitete, waren die Motive oftmals Rosen und nochmals Rosen und wieder Rosen..."Die Rose, die Königin der Blumen", hallt es immer noch in meinem Ohr...

...meine CO² Bilanz in Sachen Computer und Internet, für mich als Privatperson...

...seit Herbst 1996 bin ich online. Das allererste Mal mit einem 386er mit 8 Mb Ram und einer 14.400 K/bit Steckkarte. Davor hatte ich einen 286er mit 1 Mb Ram. Danke Alexander, ohne dein KnowHow beim Aufrüsten des PC wäre das, während meiner Ausbildung, sonst für mich nicht möglich gewesen...
...ein Kilobyte Downloadgeschwindigkeit pro Sekunde reichten wenigstens 1996 zum normal surfen noch gut aus...
...bei der Weiterbildung zur DTP-Fachkraft Ende 2000 kam ich zum ersten Mal in den Genuss einer schnellen Verbindung. Die ein Mega/bit Standleitung im Vergleich zum Modem begeisterte und deprimierte mich...
...das Schneckentempo des Modems daheim war einfach nur erbärmlich...

...meinen ersten Handy Vertrag schloss ich im November 1997 ab. Mit einem DeTeWe CP-one Handy. Ein 4-C-Tel-DuoCard-Standard Vertrag bei DeTeMobil (Deutsche Telekom Mobil). Ich hatte eine Nummer im C-Netz und eine Nummer im D-1 Netz. Wegen meiner D1 Nummer wurde ich im Geschäft oft aufgezogen. "...Vier mal die sieben, drei eins vier...ruf an wenn du einsam bist..." hörte ich so manche Kollegin betont sagen.... Die Vorwahl 0171 konnte man damals noch eindeutig dem D-1 Netz zuordnen. Die Laufzeit betrug 24 Monate. Da mir die Grundgebühr - trotz günstigerer Minutenpreise (Nebenzeit 0,99 DM!, Hauptzeit 1,49 DM!)- zu teuer war verlängerte ich nicht. Eine Zeitlang bereute ich diese Entscheidung, denn so eine Nummer bekam ich nie mehr wieder...

...für meine Mamiya 645 Mittelformatkamera habe ich mir nie einen Belichtungsmesser zugelegt, weil mir die brauchbaren Geräte immer zu teuer waren. Ich habe das Licht immer mit der Soligor Kleinbildkamera mit einer lichtstarken Festbrennweite von 45 mm gemessen. Es funktioniert...

...bei uns im Geschäft stehen TFT Monitore, deren Einstellungsmöglichkeiten bescheiden sind. Zuhause habe ich noch eine alte Röhre, die eine weitaus bessere Darstellung von Farben, Kontrast, Helligkeit bietet, als die TFT Monitore im unteren Preissegment. Wenn die Helligkeit und der Kontrast richtig eingestellt sind, erkennt man auf diesem Foto den Unterschied zur Hintergrundfarbe der HTML-Seite und dem mit Struktur versehenen Rahmen des Fotos...

 

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Balken

 

Barytpapier

Papier: Forte 13 WL Baryt Seidenraster
Festgradation 20x30cm
Entwickler Agfa Neutol WA

Labordatenblatt

 

 

Balken

 

 

Rolleiflex

Kamera: Rolleiflex 6008 Integral + Zeiss Planar 80mm
Mehrfachbelichtung mi Master-Control Gerät Intervallzeit 400ms
Programm 5
Papier: Ilford Multigrade IV RC Deluxe 30,5x40,6cm
Entwickler: Ilford Multigrade
Filter / Gradation: - 140 -
Abhalten / Nachbelichten: Gras

 


Balken

 

 

Ausschnitt

Film: Kodak T-Max 100/21° T-Kristall
Papier: Tetenal Baryt TT Vario 18x24cm
Entwickler: Tetenal Eukobrom
Filter / Gradation: - 40 -
Säulenhöhe 1,70 m
Vergrößerungsrahmen lag auf dem Boden

 

Balken

 

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Lichtbild...auch bekannt unter Diapositiv

Diapositiv

Wählscheibentelefone kennen die Kleinen ja heute auch nicht mehr...

 

Verwendung von Tageslichtfilm bei Glühlampenlicht ohne Verwendung eines Blitzgerätes:


Wallpaper Rose 1262 x 864 / Negativ / Balgen / f = 135mm Vollformat / Negativfilm / Scan von Negativ

Beleuchtet mit Glühlampenlicht, kein Blitz, daher Korrekturfilter Blau KB12


Wallpaper Rose 1262 x 864 / Negativ / Balgen / f = 45mm Vollformat / Negativfilm / Scan von Negativ
Beleuchtet mit Glühlampenlicht, kein Blitz, daher Korrekturfilter Blau KB12

 

Wegen der geringen Schärfentiefe eignen sich Balgen vor allem für die Reproduktion von alten Passbildern, von Münzen, Briefmarken.


Blitzgeräte sind alle auf Tageslicht abgestimmt.
Glühlampen haben ca. 3500 Grad Kelvin. Der Korrekturfilter Blau KB12 vor das Objektiv geschraubt erhöht die Temperatur auf Tageslichtniveau von 5500 Grad Kelvin = kein Gelbstich im Positiv.

Eine Zeitlang praktizierte ich auch die Pseudosolarisation (Zwischenbelichtung nach Hälfte der Entwicklungszeit). Es machte einfach Spaß in der Dunkelkammer bei Rot/Orangelicht herumzuexperimentieren. Mit den Händen und dem Lochkarton Licht vom Papier abhalten und zuführen (Dichteausgleich), Overheadfolien mit Text drauflegen = schwarze Schrift oder weisse Schrift, Masken zurechtschneiden für beispielsweise Landschaftsaufnahmen, Tonen mit Kupferrot, Schwefel für Sepia, Rotbraun und Archivfest mit Selen, knallig mit Blau...
Zum Schluß kam hin und wieder immer das Tonen. Für mich immer die Krönung nach langen Nächten in der Dunkelkammer.

Stern

Pseudosolarisation mit Blautonung (Originalabzug 30,5x40,6cm, Ausschnittscan)
Film: Kodak T-Max 100/21° Iso KB / Papier: Ilford Multigrade IV RC DeLuxe
Tetenal Print 60 Feinstkornentwickler
Filter / Gradation: - 48 -

Die Mitschülerin zeichnete sich durch helle Haut und schwarze Haare aus. Bei Schwarz-Weiss Aufnahmen sorgen diese Eigenschaften schon bei normaler Gradation für ausreichend Kontrast.

 

Kupferrottonung (Originalabzug 30,5x40,6cm, Ausschnittscan)
Film: Kodak T-Max 3200/36° Iso KB / Papier: Ilford Multigrade IV RC DeLuxe
Tetenal Variospeed Normalentwickler
Filter / Gradation: 40 - -
Abhalten: rechte Frau

Bei der Flamencoaufführung konnte ich ohne Blitz bei dem wenigen Restlicht nur mit dem hochempfindlichen T-Max belichten. Die Körnung als Stilmittel eingesetzt verleiht dem Bild einen besonderen Charakter.

 

Wirkung von Licht und Schatten (Originalabzug 30,5x40,6cm, Ausschnittscan)
Film: Kodak T-Max 100/21° Iso KB / Papier: Forte Polywarmtone RC
Agfa Neutol WA Warmtonentwickler
Filter / Gradation: - 30 -
Nachbelichten: rechte Seite

Bei der Frau teilte der Schatten das Gesicht genau in zwei Hälften. Das Warmtonpapier von Forte in Verbindung mit einem Warmton-Entwickler (Agfa Neutol WA) verleiht dem Bild einen wunderschönen braunen Bildton. Alle Forte Fotopapiere bestachen durch ihre hervorragende Qualität und dem günstigen Preis.

 

Pseudosolarisation (Quelle: Lexikon der Fotografie)
(Sabattier-Effekt). Grafisch wirkende Verfremdung (Tonwertreduktion), die anfänglich auf die Solarisation zurückgeführt wurde, mit dieser aber nichts zu tun hat. Die Pseudosolarisation geht von einem hellen Motiv vor dunklem Hintergrund aus, das beim Vergrössern normal belichtet wird. Bei der anschliessenden Entwicklung ist jede Bewegung des Bades zu vermeiden. Nach etwa der Hälfte der Entwicklungszeit erfolgt eine Zweitbelichtung (z.B. durch kurzes Einschalten der normalen Raumbeleuchtung). Dadurch werden auch die hellen Stellen belichtet und entwickelt. Wegen der Diffusion von verbrauchtem Entwickler über den dunklen Bildteilen bleiben an den Hell-dunkel-Übergängen unentwickelte, fast weisse Linien stehen (Kanteneffekt)

Metallsalztonung (Quelle: Lexikon der Fotografie)
Tonungsart, bei der das Bildsilber durch Metallsalze ersetzt wird. Dazu gehören z.B. die Goldtonung mittels Goldchlorid, die Blautonung mittels Kaliumferrizyanid oder die Kupfertonung mittels Kupfersulfat.

 

Graukarte

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Labordatenblätter sorgten dafür, dass man auch nach Jahren noch damals erzielte Ergebnisse schnell reproduzieren konnte. Identische Duplikate sind in der analogen Vergrößerungstechnik allerdings nicht möglich. Jeder Abzug ist ein Unikat.

Die Standardblende bei meinem DURST M 305 war immer Blende 8.

Die Standardentwicklungszeit betrug immer 60 Sekunden.

Ich hatte einen DURST Vergrößerer mit einem lichtstarken 50mm Schneider-Kreuznach Objektiv. Es war ein Vergrößerer mit Colorkopf. Mit dem Filter "yellow" weich, mit dem Filter "magenta" harte Abzüge erzielen. In der Berufsschule arbeitete ich auch mit reinen schwarz-weiß Vergrößerern. Die Puristen damals schwörten darauf und redeten meinen Colorkopf schlecht. Wie gesagt, ich arbeitete mit beiden Typen und konnte keinen Unterschied bei der Arbeit mit Festgradationspapier feststellen. Mein Vorteil war, dass ich durch den Colorkopf komfortabel Multigrade-Papiere belichten konnte - und das wollte ich nicht mehr missen.

 

Lösung

 

Dunkelkammer nach oben

 

Enlarger

 

INTERNATIONALE BLENDENREIHE
kleine Blendenzahl = große Blendenöffnung
große Blendenzahl = kleine Blendenöffnung
1 / 1,4 / 2 / 2,8 / 4 / 5,6 / 8 / 11 / 16 / 22 / 32 / 45 / 90
Von einer Blendenstufe zur nächsten wird halb oder doppelt so viel Licht durchgelassen.
Beispiele:

Blende 8 = 1/4 Sekunde
Blende 5,6 = 1/8 Sekunde
Blende 11 = 1/2 Sekunde

 

Blende

 

Reziprozitätsfehler (Quelle: Lexikon der Fotografie)
Das Reziprozitätsgesetz besagt, dass eine lange Belichtungszeit bei geringer Beleuchtungsstärke zum gleichen Resultat führt wie eine kurze Belichtungszeit bei grosser Beleuchtungsstärke. Der österreichische Astronom Schwarzschild entdeckte, dass diese Beziehung bei sehr langen Belichtungszeiten nicht mehr zutrifft (daher auch die Bezeichnung Langzeitfehler oder Schwarzschildeffekt); das heisst, die Emulsion wird bei langen Belichtungszeiten zunehmend unempfindlicher (Empfindlichkeit). Bei modernen Tageslichtfilmen ist bei Belichtungszeiten über einer Sekunde die gemessene Zeit mit dem sogenannten Schwarzschildfaktor zu multiplizieren. Da dieser Faktor von Filmtyp zu Filmtyp und von Hersteller zu Hersteller schwankt, kann keine allgemeingültige Formel angegeben werden. Man muss sich daher an die Datenblätter der entsprechenden Hersteller halten.
Ein ähnlicher Effekt tritt auch bei extrem kurzen Belichtungszeiten auf und ist als Kurzzeitfehler bekannt.
Der Reziprozitätsfehler rührt daher, dass bei zu geringer Beleuchtungsstärke oder zu kurzer Belichtungszeit in einem Silberhalogenid-Kristall eine zu geringe Zahl Silberkeime entstehen kann, und diese in der Folge teilweise wieder zerfallen oder bei der Entwicklung nicht wirksam werden.
Der Reziprozitätsfehler tritt auch bei Fotopapieren auf und spielt vor allem bei Grossvergrösserungen ein Rolle.

 

Balken

 

 

Sandwich Fotogramm Blautonung

Sandwich Fotogramm Blautonung
Foto stammt aus dem Jahr 1991
Laborarbeit von 1999
Originalabzug 24x18cm

Sandwichmontage (Quelle: Lexikon der Fotografie)
Das Zusammenfügen (Schicht auf Schicht) zweier (oder mehrerer) Durchsichtsvorlagen (Diapositive, Negative) zwecks gemeinsamer Weiterverarbeitung (Vergrössern) oder Projektion. Bei Sandwichmontagen ist zu beachten, dass sich nur Bildteile mit geringer Dichte überlagern, da sonst ein zu dunkler (bei Sandwichdias) oder zu heller (bei Sandwichnegativen) Gesamteindruck entsteht. In bezug auf die resultierende Dichte verhält sich die Sandwichmontage gegenteilig zur Doppel- oder Mehrfachbelichtung. Sandwichmontagen dienen in der Regel gestalterischen Zielen, sind aber auch Bestandteil bestimmter Verfahrenstechniken (Äquidensiten, Isohelie, Tontrennung).

Fotogramm (Quelle: Lexikon der Fotografie)
Als Fotogramme bezeichnet man allgemein Schattenbilder von zwei- oder auch dreidimensionalen Gegenständen, die direkt auf das Fotopapier oder in die Negativbühne gelegt werden. Die Belichtung erfolgt so, dass das Papier neben den Gegenständen bei der Entwicklung völlig geschwärzt wird, während die abgeschattete Silhouette weiss bleibt. Fotogramme können auch mit teilweise transparenten und sogar und bewegten Objekten hergestellt werden.

 

Balken

 

 

Vergrößerungsrahmen während der Belichtung langsam anheben

Vergrößerungsrahmen während der
Belichtungszeit langsam anheben
Originalabzug 18x24cm

 

Balken

 

 

Verbrauchter Fixierer

Ungenügende Wässerung
Es sind deutlich Flecken zu erkennen die erst nach Monaten entstehen
Fotografiert aus meiner damaligen Küche
Jahreskalender 1996
Originalabzug 16x20cm

 

Wässerung: (Quelle: Lexikon der Fotografie)

Die Wässerung dient dazu, die bei der Fixierung gebildeten Silberthiosulfat-Komplexe aus der Emulsion herauszuwaschen. Die Qualität der Wässerung hat grossen Einfluss auf die Haltbarkeit von Negativen und Vergrösserungen. Wichtiger als ein grosser Wasserdurchsatz ist eine genügende Zirkulation des Wassers, damit die ausgewaschenen Substanzen sich nicht an der Schichtoberfläche konzentrieren. Sogenannte Wässerungswirbel oder ein Schalensyphon sind die geeignetsten Mittel, um die nötige Bewegung des Wassers zu erzeugen. Verbleibt wegen ungenügender Wässerung zuviel Thiosulfat in der Emulsion, so können sich mit der Zeit braune Flecken bilden.

Fixierbad: (Quelle: Lexikon der Fotografie)
Eine entwickelte fotografische Emulsion enthält an den unbelichteten Stellen noch lichtempfindliches Silberhalogenid, das zur Stabilisierung des Bildes vollständig entfernt werden muss. Dies geschieht durch das Fixierbad und die anschliessende Wässerung. Im Fixierbad werden die Silberhalogenide zunächst in ein schwerlösliches Doppelsalz umgewandelt, wobei die milchige Färbung der Schicht verschwindet (Klärzeit). In einer zweiten Phase werden dann leichtlösliche Silberthiosulfat-Komplexe gebildet, die sich durch die Wässerung aus der Emulsion entfernen lassen. Die bekanntesten Fixiersubstanzen sind Natriumthiosulfat (für normale Fixierbäder) und Ammoniumthiosulfat (für Schnellfixierbäder).

 

Balken

Stern

Richtige Belichtung eines Diafilms:

Da man beim Dia immer das Endergebnis in den Händen hält, sollte der Diafilm immer eine 1/4 Blende unterbelichtet werden. Ein unbelichteter Diafilm kommt nach dem E6-Prozeß schwarz aus der Entwicklung. Im Gegensatz dazu kommt ein unbelichterter Negativfilm nach dem C41 Prozeß plan = 100% transaparent aus der Entwicklung. Daraus folgert man:
Je mehr Licht auf den Diafilm fällt, desto heller ist das Endergebnis!
Je mehr Licht auf den Negativfilm fällt, desto mehr Schwärzung ist auf dem Zwischenergebnis, dem Negativ zu sehen!

Ich stelle bei Diafilmen den ISO-Wert bei z.B. einem 100/21 Film immer
auf 125 ISO = es fällt etwas weniger Licht auf den Film.
Mit dieser Methode erhält man bessere Ergebnisse.

Bei Negativfilmen ist die ISO Zahl nicht so bedeutend, da man ja das Zwischenergebnis, das Negativ erhält. D.h. Negativfilme vertragen locker 1 Blende +/-. Für einen Diafilm wäre das tödlich.

 

Lithfilme sind orthochromatisch = nur für blaues und grünes Licht sensibilisiert. Mit einem speziell für Lithfilme angebotenen "hart" arbeitenden Entwickler nahm man solche Filme hauptsächlich im technischen Bereich (Pläne, Text...) Mit einem "weich" arbeitenden Entwickler lassen sich sogar bei Lithfilm noch zahlreiche Graustufen herausarbeiten.
Der Lithfilm unten hatte ursprünglich eine Größe von 30,5x40,6cm. Das Ergebnis unten läßt sich nur erzielen wenn die Lokomotive auf panchromatischem (der ganz normale) Film belichtet wurde. Die ganz großen schwarz-weiss Dias fanden dankbare Abnehmer (meine Nichte, damals 8 Jahre alt, die Tochter einer Freundin eines Bekannten, damals 6 Jahre alt....)

 

Lithfilm
Fotografiert mit Digital-Kompaktkamera

 

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CMYK